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| Postmodernes, postinnovatives Adjektivpräfix 'post'. |
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| "Hier wird es dann so richtig böse..." |
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| Der Künstler sitzt vornübergebeugt am Schreibtisch, sein Oberkörper wird vom eigenen Herzschlag in einem langsamen Takt bewegt. Er döst. |
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"Du bist zu kompliziert!"
"Aufgrund der negativen Konnotation von 'kompliziert' bevorzuge ich das Adjektiv 'vielschichtig'."
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| Wir brauchen keine Radiowecker, in dieser Gegend wecken uns die Alarmanlagen der Autos, wenn sich die Marder zum Frühstück treffen. |
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| Freitagabend. Wenn die Twitterelite sich gegenseitig mit Twitterelite beschimpft, während ihr mit euren Freunden das nächste Bier bestellt. |
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Kleines Stück im Großen Haus - Sonntag in Gießen. Kommt vorbei, es gibt auch noch Karten...
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| Während Bauarbeiter die Holzbalkenattrappen auf die Betonmauern der Fachwerkhausrekonstruktion kleben, erhängt sich der Architekt im Keller. |
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"Glückwunsch zu Ihrem Platz in der Telekom-Kids-Eskorte! Welchen Spieler will Ihr Kind aufs Feld begleiten?"
"Poldi. Aber welches Kind?" |
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| Dass ich im Winter immer deutlich schlanker bin als im Sommer, ist sicher auch nur so ein schlechter Scherz der Natur auf meine Kosten. |
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| Das ferne Rauschen der Autobahn schlüpft durch gekippte Fenster, unter Daunendecken schwitzen wir dem neuen Tag entgegen. Es ist Sommer. |
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| Weil er das Gelb von Raps beim Farbenmischen nicht hinbekommt, zertrümmert der Künstler das Bobbycar aus seiner Christian-Wulff-Installation |
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| Der Architekt steht vor der Neubau-Häuserzeile und weiß nicht mehr, welches der vielen Gebäude er eigentlich entworfen hat. |
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| Pfeife rauchen mit Horst, Hund und Brodt. |
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| Seit Tagen sitzt der Künstler in seiner Stammkneipe und baut sich eine Zukunft aus Bierdeckeln, die immer wieder in sich zusammenfällt. |
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"Entschuldige, aber ich war total betrunken. Das zählt nicht."
"Du bist immer total betrunken, was zählt dann überhaupt noch?" |
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| Die Scheinwerfer der Autos werfen mir kreisrunde Grüße entgegen, im Hintergrund flext die Straßenbahn im Vorbeifahren Funken durch die Nacht |
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| Die Stühle stehen auf den Tischen, an die Wand hat jemand mit sechs Strichen eine Katze gemalt, der Kellner lächelt seit Stunden nicht mehr. |
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| Früher hatten wir nichts, heute haben wir Kulturempfänge. |
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